Meldung:
23. Juni 2011
Strafen müssen ‚auf dem Fuße’ folgen
NRW-Justizminister Thomas Kutschaty spricht auf Einladung der SPD
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Mehr als 90 Prozent der jugendlichen Täter stamme aus sozial schwachen, bildungsfernen Familien in benachteiligten Wohngebieten. Die meisten hätten eine gescheiterte schulische Laufbahn hinter sich und kaum berufliche Chancen. Hier müsse die Gesellschaft ansetzen, forderte der 43jährige Minister.
Nicht alle Streitigkeiten müssten vor Gericht gelöst werden. Der Minister sprach sich daher für die Mediation als alternatives Streitschlichtungssverfahren aus und lobte die ehrenamtlichen Schiedspersonen im Land, die viele Konflikte helfen außergerichtlich zu lösen.

